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Alternativen zu Plastikflaschen

Seit Jahren werden Plastikflaschen von der Industrie gepusht

Diese Flaschen verschwenden Rohstoffe und geben Ihre Inhaltsstoffe auch an die Getränke ab. Aber wenn man schon Plastikflaschen daheim hat, sollte man sie in die gelbe Tonne werfen und nicht in den Restmüll. Plastikflaschen sind ein reiner Ölverbraucher und ökologisch gesehen eine Katastrophe.

Deshalb sollte man zumindest beim Mineralwasser lieber Pfandflaschen aus Glas verwenden, oder am ökologischten Wasser aus der Leitung trinken. In vielen Ländern wäre Leitungswasser Luxus, diese müssen aus gekauften Plastikflaschen trinken – wir tun es freiwillig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alternative Flasche für Freizeit und Arbeit

Wer z. B. in der Arbeit gerne Wasser trinkt und dieses nicht in einer Plastikflasche haben will, dem kann ich die Edelstahlflaschen von klean kanteen empfehlen.

Diese haben zwar einen Plastikverschluss, dieser ist aber BPA frei! Infos findest du hier: kleankanteen. Ein deutscher Shop findest du hier: kivanta. Mittlerweile gibt es auch Verschlüsse ohne Plastik zu ordern. Auch LunchBots (Metall-Vorratsdosen) werden dort verkauft, die ich auch nur wärmstens empfehlen kann.

Appell für mehr Glas

Wieso werden Plastikflaschen bevorzugt vom Handel und den Herstellern? Ganz klar, Plastik wiegt weniger und hält so die Transportkosten gering. Weiters sind die Flaschen relativ billig im Einkauf und man muss sich nicht um „belastende“ Dinge wie Rücknahme und Recycling kümmern. Und ein ganz wichtiger Faktor ist der Kunde, der hat lieber die leichte Flasche, als die aus Glas. Meiner Meinung nach sollten die Kunststoffbehältnisse mit einer Strafsteuer belegt werden. Nur so könnte man die Kunden zu den (dann billigeren) Glasflaschen bringen.

Und wenn der Endverbraucher Mehrwegflaschen verlangt stellt sich auch die Industrie gezwungenerweise um. Leider funktioniert Recycling nicht immer ohne Zwang, daher bin ich für eine solche Steuer oder anderes System, das Mehrweg fördert. Natürlich ist das Wiederaufbereiten von den Glasflaschen auch mit Wasser- und Energieeinsatz verbunden, doch ist es noch immer um das vielfache besser als Einweg(müll)flaschen.

Beim Bier gibt es (noch) Glasflaschen, diese werden großteils von der Bevölkerung akzeptiert, hier drängen aber immer mehr Alu-Dosen in den Markt, die wiederum einen hohen Stromverbrauch in der Erzeugung verursachen. Weshalb sollte es dann nicht möglich sein alle Getränke in Glas (Mehrweg!) und Tetrapaks zu verkaufen. Nur wir als Kunden (da die Politik hier nicht eingreift) können etwas bewegen. Jeder Verzicht auf Kunststoffgefäße schwächt die (dahinterstehende) riesige Erdöindustrie.

Wien

Ökobox

Gibt es die Ökobox überhaupt noch?

Milch und Fruchtsäfte werden oft in wiederverwertbaren Tetrapaks (der Getränkekarton) verkauft. Diese Verpackungen wurden bis Jänner 2016 in der Ökobox gesammelt. Nun wurde die Abholung bzw. Rückgabe in den Postfilialen eingestellt. Die Ausnahme ist Wien. Hier gibt es weiterhin die Ökobox, welche auch vor der Haustüre abgeholt wird. Alle anderen Bundesländer müssen den Tetrapak jetzt in den gelben Sack/Tonne entsorgen. Ob Gelber Sack oder Ökobox, aus Karton wird wieder Karton hergestellt. Der Plastikverschluss kann auf dem Tetrapak oben bleiben, da er automatisch aussortiert wird.

Wien

Der Abholer der der Ökbox hinterlässt euch gleich einen neuen Karton vor der Haustüre. Wer noch keine Schachtel hat, diese ist bei Hofer (beim Ausgang) gratis zu finden. Die Abholtage findet Ihr am Ökoboxdeckel bzw. auf der ara.at Website.

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Mülltrennung

Richtige Mülltrennung

Müllmythen

Personen die den Müll nicht trennen, berufen sich darauf, dass dieser sowieso wieder in der Vebrennungsanlage zusammengeleert wird. Mehr Mythen hat die Stadt Wien hier gebündelt.

Fakten (Wien):

  • Restmüll wird zu 100 % verbrannt und dabei Strom und Fernwärme gewonnen (Beispielsweise Müllverbrennung Spittelau, über Kraft-Wärme-Kopplung)
  • Plastikflaschen werden zu neuen Flaschen oder für die Wärmedämmung verwendet.
  • Biomüll wird zu Komposterde und kann gratis abgeholt weden.
  • Papier kann recycelt werden und wird zur Zeitung oder Karton uvm.
  • Metall gelangt ua. in die Stahlproduktion
  • Glas wird wieder zu Glas

Mülltrennung (privat)

Nicht immer ist klar, wohin etwas entsorgt werden muss. Dafür gibt es das Müll ABC, dass fast jeden Artikel des Alltags auflistet und in welchen Container es gehört.
So gehören in die gelbe Tonne nicht nur leere Plastikflaschen, sondern auch Shampoo oder Putzmittelbehältnisse. Nicht hinein gehören aber Joghurt Becher, die gehören in den Restmüll.
In die Glastonne gehören nur Glasflaschen. Keine Trinkgläser (in Restmüll) oder Spiegel (in Restmüll) oder Glühbirnen (in Restmüll).

Hier findet Ihr die ganze Aufstellung, wo was hineingehört in Wien.

Österreich: hier
NÖ: hier

Wohin mit Toner und Druckerpatronen? Auf den Mistplatz.
HP Drucker Patronen kann man bei Pagro an der Kassa zurückgeben und bekommt dafür sogar noch einen Euro.

Hinweis:
 Einkaufsrechnungen (dabei handelt es sich um Thermopapier) gehören nicht in Papier, sondern in den Restmüll.

Mülltrennung (Firmen)

Kurioserweise wird Müll in Firmen nicht immer getrennt. Begründung sind die Kosten. Es sei billiger alles gemeinsam als Restmüll deklariert verbrennen zu lassen. Supermärkte werfen Lebensmittel ebenfalls ungetrennt in den Restmüll. Es gibt aber auch positive Entwicklungen: an den Unis, bei den ÖBB oder Wiener Linien gibt es eine rudimentäre Mülltrennung.


Wirklich Müll?

Oft landen Dinge im Müll, die gar kein Abfall sind. Es handelt sich um Produkte, die nicht mehr gewünscht oder gebraucht werden, die aber okay sind. Diese sollte man nicht wegwerfen, sondern lieber verschenken oder auf willlhaben verkaufen. Tipps für das richtige verkaufen für willhaben.at findest du hier.

In meiner Wohnung hat vieles, dass von anderen weggeschmissen wurde, ein neues Zuhause gefunden. Vom neuen Ikea-Tisch, bis zur Deckenlampe oder Gartensessel bis zur Milchglastischplatte uvm.

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Akku

Unterschied Akku – Batterie

Akkus sind allgemein bekannt, besonders seit der Verwendung in Mobiltelefonen und Laptops. Hier geht es aber nicht um die meist flachen und gerätespezifischen Energieriegel in diesen Geräten sondern darum, wie man Batterien leicht aus dem Alltag verbannen kann.

Unterschied Akku – Batterie

Akku: ca. 1.000 Ladezyklen, bedeutet wenn man zweimal von 50 % auf 100 % auflädt, ist ein Zyklus erreicht. Geringere Spannung, auch Sekundärzelle genannt, benötigt ein Ladegerät
Batterie: einmalig verwendbar, höhere Spannung als ein Akku, Primärzelle genannt, Sondermüll nach einmaligen Gebrauch

Beide können über die Batteriesammelboxen in diversen Märkten entsorgt werden.

Anmerkung: der Spannungsunterschied hat sich bei mir noch nie negativ bemerkbar. Nur in meinem Presenter ist der Laserpointer-Strahl nicht möglich, aufgrund der niedrigeren Spannung der Akkus.

Optisch keine Unterscheidung
Optisch sehen Batterien und Akkus gleich aus. Nur der Hinweis „rechargeable“ weist auf einen Akkumulator hin.

Akku – Verwendung
Akkus können theoretisch in jedem Anwendungsfall von Batterien ersetzen.

Anwendungen für Batterien gibt es nur mehr für:

  • Uhren
  • Fernbedienungen

Diese brauchen wenig Strom. Z.b. kommen Fernbedienungen leicht auf 5 Jahre mit einem Batterie-Satz. Hier wären Akkus nicht sinnvoll eingesetzt.

Akkuvarianten
Bekannt ist der Batteriegrößen Dschungel von AA bis zum 9V Block. Für fast alle Modelle gibt es auch eine Akkuvariante.

 

 

 

 

 

Empfehlung
Verwendet Akkus. Diese haben meiner Erfahrung nach nur Vorteile gegenüber Batterien. Ich verwende seit 6 Jahren nur mehr die wiederaufladbaren Energiespeicher und bin begeistert.

Hinweis: AA (Mignon) Akkus zu laden dauert ca. 24 Stunden. Im Internet sind die Eneloops hoch gepriesen als Akkus. Ich verwende diese und weitere Anbieter und konnte keinen Unterschied feststellen.

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Mindesthaltbarkeitsdatum

Lebensmittel – das falsche Verständnis des MHD

Was sagt das MHD aus?

Rechtlich: solange garantiert der Hersteller gleichbleibende Qualität und Konsistenz eines Lebensmittels und bedenkenlosen Verzehr. Supermärkte dürfen abgelaufene Lebensmittel nicht mehr verkaufen, sehr wohl aber spenden an Vereine wie die Wiener Tafel.

Sachlich: sagt das MHD nicht wirklich viel aus ob ein Lebensmittel noch verzehrbar ist. So lassen sich einige Lebensmittel auch noch nach vielen Jahren nach „Ablauf“ bedenkenlos verzehren. (Ketchup, Mehl, Nudeln, Schokolade, …)

Irrglaube und Wegwerfwahn

Ein Großteil der Bevölkerung glaubt, dass nach überschreiten jenes auf der Verpackung angegebenen Tages bzw. Monats das Lebensmittel weggeworfen werden muss/soll.

Erfahrungen aus meinen Alltag:

„Abgelaufene“ Produkte werden ungeöffnet und ungeprüft entsorgt. Es fehlt das Bewusstsein, dass Lebensmittel überhaupt noch gut sein können. Ein Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums bedeutet nicht, dass das Lebensmittel unverzehrbar sind. Meistens ist die Nahrung noch Wochen nach dem überschreiten des MHD genießbar.

Verbrauchsdatum

Bei Fleischwaren gibt es ein Verbrauchsdatum, dass aussagt, wie lange man das Fleisch ungefährdet verzehren kann. Beim Verbrauchsdatum sollte man sich an die Angaben halten. Doch natürlich bedeutet auch hier ein Ablaufen nicht, dass das Lebensmittel automatisch und ohne Kontrolle (Geruch, Aussehen) entsorgt werden muss.

Studie

Von der Stadt Wien (MA22) gibt es eine Studio zur „Haltbarkeit von Lebensmitteln“ die ich als Lektüre empfehlen kann.

Was passiert mit abgelaufenen Lebensmitteln?

Die landen täglich zu 100.000 Tonnen im Restmüll. Gegen diese sinnlose Vernichtung von Lebensmitteln richtet sich die Wiener Tafel. Auch privat sind Menschen engagiert und retten Essen aus der Tonne. Im Fachjargon heißt das Dumpstern.

Eine berühmte und eindrucksvolle Dokumentation über Lebensmittel im Müll ist Taste The Waste.

Wissen

Geplante Obsoleszenz

Obsoleszenz – die absichtlich verkürzte Lebensdauer von Produkten

Noch nicht von der geplanten Obsoleszenz gehört? Hier die kurze Zusammenfassung:

Produzenten von Gütern, nehmen wir als Beispiel Glühbirnen, wollen natürlich möglichst viele Leuchtmittel verkaufen.

Das Problem ist aber, nach einer gewissen Zeit ist der Markt mehr oder weniger gesättigt. Jeder hat schon dutzende Glühbirnen und kauft sich folglich nicht jedes halbes Jahr neue. Die Lösung für den Hersteller, er baut in sein Produkt eine Sollbruchstelle ein. Dadurch hält die Lampe, sagen wir einmal, nur mehr 1.000 Betriebsstunden durch anstatt z. B. 10.000. Danach geht sie (gewollt) kaputt. Der Kunde ist zwar sauer, kauft sich aber gezwungener Maßen wieder neue Leuchtmittel – so „funktioniert“ die Wirtschaft.

Der Hersteller reibt sich die Hände. Er setzt kontinuierlich Lampen ab und der Endverbraucher ist ihm nicht auf die Schliche gekommen bzw. ahnt nicht, das er betrogen wird/wurde oder akzeptiert es. Wem ist es noch nicht passiert? Sein geliebter Artikel geht nach guten 2 Jahren (nach Ende der Gewährleistungszeit) kaputt. Das ist kein Zufall, sondern von der Industrie gesteuert. Der Handy Hersteller HTC hat das sogar zugegeben, dass seine Handys nicht auf längere Verwendung ausgelegt sind, da man ja sowieso alle 18 Monate ein neues Smartphone kauft.

Es ist echt pervers. Techniker müssen Methoden finden, die die erzeugten Güter nach 2 Jahren mehr oder weniger auseinander fallen lassen.

Neben den Glühbirnen gibt es auch noch ein gutes Beispiel mit Druckern (ist mir auch passiert). Erstens druckt der Drucker die Patronen/Toner nicht leer, sondern versagt auch den Dienst mit noch gefüllten Patronen/Toner. Zweitens hat er (zumindest mein Canon Tintenstrahldrucker) einen Zähler eingebaut. Nach Überschreiten von x Ausdrucken verweigert er einfach den Druck und ist damit nur mehr Schrott.

Somit war ein technisch einwandfreier Drucker plötzlich Müll. Das Traurige ist, dass das ja alles geplant ist vom Hersteller. Uns werden bewusst schlechte bzw. auf schlecht getrimmte Produkte untergejubelt.

Hier ein Beispiel von einer Taste, die nach vielleicht 500 Mal drücken Risse bekommt.

 

 

 

 

 

 

Um noch ein Beispiel zu bringen: ein zwei Jahr altes Handy ist technisch völlig in Ordnung, allerdings ist der Akku so schwach, dass das Smartphone nicht einmal mehr einen halben Tag Standbye schafft. Neuer Akku (bei diesem Gerät tauschbar) ist nicht erhältlich. (Oder er wäre so teuer, dass eine Neuanschaffung kaum sinnvoll wäre).

Wer sich über aktuelle Fälle informieren will sollte sich unbedingt den Blog von Herrn Schridde ansehen: murks nein danke! Was können wir tun? Bewusst Produkte mit langer Lebensdauer (z. B. bei Waschmaschinen) erwerben, soviel wie möglich gebraucht erwerben und sich immer überlegen, ob man dem Hersteller XY trauen kann/soll.


Neben eine Hardware Obsoleszenz gibt es noch eine gefinkeltere: die Software Obsoleszenz.

Dies ist mir selbst passiert und ist so genial wie einfach! (Im Sinne Leuten neue Produkte aufzuzwingen). Ein Negativvorbild ist hier Apple. Zu diesem Hersteller kann man stehen wie man will, er verkauft aber massenhaft Handys und früher iPods. Stichwort iPod: ich hatte einen ipod Touch der dritten Generation. Technisch einwandfrei, ein super Gerät. Dann wurde aber keine neue Betriebssystem Software von Apple mehr dafür angeboten. Um aber Apps zu installieren wurde aber eine höhere Version, als am iPod vorhanden, zwingend verlangt.

Resultat: man kann keine Programme mehr installieren, sprich das Gerät ist praktisch fast komplett nutzlos obwohl es technisch noch super in Schuss ist.

Generell ist zu beobachten, dass immer mehr Geräte in irgendeiner Form online „aktiviert“ werden müssen, obwohl sie vielleicht gar keine Funktionen aus dem Internet benötigen. Wird vom Hersteller dann der Server für diese Aktivierung deaktiviert, bleibt einem nur mehr ein Stück Hardware als Briefbeschwerer. Auch die derzeit beliebten Fire TV und Google Chromecast Sticks, können von einen Tag auf dem anderen einfach nutzlos werden, wenn die nötigen Schnittstellen vom Hersteller deaktiviert werden. Vielleicht findet das die Mehrheit ja noch okay, aber ein kleines Gedankenspiel zeigt, wie es weitergehen kann: PKWs sind heute fahrende Computer die auch immer mehr an Updates hängen. Somit kann jeder Hersteller per Fernverwaltung bestimmen, wie lange das Auto tatsächlich gentutz werden kann. Eines Tages kommt plötzlich die Meldung „Ihre Sicherheit ist gefährdet, da ein Fehler im Bremssystem entdeckt wurde, leider gibt es für Ihr Modell kein Update mehr – besuchen Sie bitte den nächsten Autohändler und erhalten Sie bei Neukauf einen Rabatt von 10 %“.

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Strom

Wie viel Strom verbrauchen Elektrogeräte eigentlich?

Mit einem Energiemessgerät der Wien Energie (kann man sich gratis in der Wien Energie Welt in Spittelau holen, wenn man Wien Energie Kunde ist) kann jeder die echten Stromverschwender im Haushalt ermitteln.

In dieser Liste habe ich meine Messergebnisse eingetragen, diese könnt Ihr teilweise als Referenz ansehen.

einige der spannendsten Resultate:

  • ein 46″ Fernseher verbraucht gleich viel Strom wie ein kleines GU9 Halogen Leuchtmittel oder eine Lavalampe (40 Watt)
  • Zeitschaltuhren verbrauchen oft mehr Strom als Geräte im Standbye direkt an der Steckdose und sind damit oft sinnlos
  • 60W Glühbirnen brauchen mehr als 60W Strom
  • einige Geräte verbrauchen ausgeschaltet keinen (messbaren) Strom, andere hingegen sind wahre Energiefresser (HP Drucker mit 6 Watt)

Beleuchtung

Ein einfacher Tipp, da ihn jeder anwenden kann, ist die Umstellung der Leuchtmittel auf SMD LEDs. Dazu muss man einfach defekte Glühbirnen/Halogenstrahler mit diesen hocheffizienten LEDs nachbestücken. Diese haben ca. einen Verbrauch von 3,5W – 15W (letztere hat in etwa eine Leuchtkraft wie eine 100 Watt Glühbirne). Im Vergleich: Halogenstrahler verbrauchen 40W pro Leuchtmittel.

Viele haben Lampen mit Spots, die die Fassung GU10 (zum reinstecken, dann reindrehen) haben. Da brauchen die SMD Leuchmittel ca 3,5 Watt. Die Helligkeit ist ein wenig geringer bis gleich wie von Halogenspots. Nach fünf Jahren mit den LED Spots kann ich nur davon abraten. Mir ist bei den Spots aufgefallen: bein manchen ist aus dem Augenwinkel ein flackern zu erkennen. Außderdem sind schon einige Leuchtmittel ausgefallen. Diese Probleme habe ich bei den E27 Leuchtmitteln nicht.

Wer die klassische E27 Fassung (der „Standard“ der Glühbirne) hat für den gibt es ein breites Sortiment an SMD LEDs. Diese sehen dem altbekannten Klassiker sehr ähnlich, sind genauso hell (empfehle ca. 1.000 Lumen), begnügen sich aber mit 15W.

Aufstellung der populärsten Leuchtmittel Sockel:

 

 

 

 

 


Funksteckdosen:

Das sind Zwischensteckdosen, die man zwischen Gerät und Steckdose setzt. Per Fernbedienung kann man dann den Strom ein- oder ausschalten. Wirklich sinnvoll und praktisch. Normalerweise gibt es sie im 3er Set + eine Fernbedienung um 20 Euro. Aber Achtung, diese Steckdosen brauchen selbst ca. 1 Watt Strom. Ein Einsatz macht nur bei Geräten Sinn, die wirklich viel Strom (min. >1 W verbrauchen). Ansonsten ist der Einsatz kontraproduktiv!

Steckdosen mit Schalter:

Hier schaltet man zwischen Gerät und Steckdose eine weitere Steckdose, mit Schalter. Damit muss man nicht immer lästig den Stecker ziehen, sondern kann bequem per Ein- und Ausschalter sein Gerät vom Netz nehmen. Verwendungsbeispiel: Kaffeemaschine, PC, Drucker…

 

 

 

 

 

 

 

Zeitschaltuhr (mechanisch oder elektronisch):

Ist sinnvoll bei Geräten die viel Strom verbrauchen (>0,7 Watt) und z.B. über Nacht abgeschalten werden können. Meine Erfahrung mit mechanischen Zeitschaltuhren sind negativ ausgefallen, da ein unangenehmes Geräusch von diesen Geräten ausgeht. Die digitale Zeitschaltuhr ist geräuschslos, verbraucht aber selbst auch wiederum Strom (ca. 1 Watt).

Fazit: Der Einsatz ist nur sinnvoll, wenn das Elektrogerät mehr als 1 Watt Strom im Standbye verbraucht.

Energie-Messgerät

Welches Gerät braucht im Standbye wieviel Strom? Um dieser Frage zu klären benötigt man ein Messgerät. Geräte von Supermärkten/Diskontern sind ungenau, ich nahm den Rat von der Computer-Zeitschrift c’t zu rate und besorgte mir das preiswerte Gerät KD-302 für genaue Messergebnisse.

Damit ausgerüstet konnte ich schnell feststellen, welche Geräte Energiefresser sind und welche nicht.  Meine Kaffeemaschine verbraucht im Standbye noch immer 0,2 W. Um dieses Problem zu lösen, habe ich einfach eine „Steckdose mit Schalter“ dazwischen gesteckt.

bei Neuanschaffungen auf Energieeffizienz achten

Bei Kühlschränken, Waschmaschinen und Geschirrspüler gibt es schon länger das Energielabel, das dem Verbraucher zeigen soll, wie effizient ein Gerät mit Strom umgeht. Dabei ist zu beachten, dass im Prinzip jedes Gerät schon A hat (und somit eigentlich schon wieder schlecht ist). Besser sind A++ oder A+++ Geräte.

Seit kurzer Zeit haben auf Fernseher und Staubsauger so ein Energielabel.  Aber Achtung, fast jedes Gerät schafft die Anforderung „A“, da die Kategorisierung sehr lasch ist. Einige morderne TVs haben einen wirklich geringen Verbrauch (40 Watt). Daher würde ich zu diesem als Referenzwert vorschlagen.

Rebound Effekt

Dieser Effekt bezeichnet die kontraproduktive Wirkung beim Energiesparen. Beispiele dafür sind: Toyota Prius Fahrer fahren z.B mehr mit dem Auto, Energiesparlampen werden seltener abgeschaltet. Gesparte Energiekosten mit einer Flugreise belohnt.

Stromanbieter wechseln

Auf Durchblicker erhält man einen schnellen Überblick über die Anbieter in Österreich. Hier kann man auf (geprüften) Ökostrom wechseln und somit grünen Strom unterstützen. Ein Wechsel geht sehr einfach und schnell. Bermerkbar macht sie der Wechsel nur, indem man die Rechnung von einem anderen Energielieferanten bekommt. Man braucht keine Angst zu haben „ohne Strom dazustehen“. Es gibt kaum etwas einfacheres als einen Energielieferantenwechsel.

Grünen Strom direkt unterstützen

Drei Möglichkeiten, die ich auch selbst nutze: Beteiligung an Bürgerkraftwerken (Photovoltaik und Wind), Bezug von echten Ökostrom (WEB) und direkt durch Aktienkauf bei der WEB (Windenergie).

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Wasser

Wasser sparen

Dusche:

Durch einen normalen Duschkopf fließen 16 Liter/Minute. Wobei das Wasser eigentlich gar nicht so belastend für die Umwelt ist. Um Warmwasser bereitzustellen ist aber ein hoher Energiebedarf nötig. Mit einem Spar-Duschkopf (ideal und ausreichend sind 6 Liter/Minute) kann man sofort mehr als die Hälfte des Wassers/Stroms sparen.

Eine kleine Motivationsquelle ist der Wasser/Stromzähler Amphiro A1. Diesen baut man zwischen Duschkopf und Schlauch ein. Dieser zeigt dann an wie viel Wasser man verbraucht, inklusive Grafik am Display mit einem Eisbären auf einer schmelzenden Eisscholle. („Schatz, du hast schon wieder den Eisbären getötet.“) Dieses Gerät spornt dazu an nicht zu lange zu duschen. Die Energie für das Display gewinnt das Gerät durch das durchfließende Wasser und im Internet kann man den Durchschnittsverbrauch der letzten 100 Duschvorgänge ermitteln, indem man einen Code vom Gerät abliest. Mittlerweile gibt es den Amphiro auch schon mit einer Bluetooth Schnittstelle für die Verbindung mit dem Smartphone.

Warmwasser:

Wer warmes Wasser will (z. B. fürs Kochen) einfach warten bis heißes Wasser aus der Leitung kommt, bis dahin Gießkanne oder Glas darunter und damit das kalte Wasser auffangen und für die Pflanzen/sich selbst verwenden. H2O zu erwärmen verbraucht mehr Energie, als schon heißes Wasser weiter zu erhitzen. Man hört es immer wieder aber es ist so einfach: Deckel beim Kochen auf den Topf.

Geschirrspüler:

Wer einen besitzt sollte diesen auch benützen. Die Handwäsche verbraucht mehr Wasser als ein Geschirrspüler. Auch der Ökomodus hilft beim (Energie) sparen. Dauert zwar ein wenig länger, aber über Nacht kann man den Küchenhelfer laufen lassen. Am besten ist es aber den Geschirrspüler nach dem Waschvorgang selbst abzuschalten, bevor die unnötige Trocknungsphase beginnt. Das Geschirr trocknet meiner Ansicht nach sogar schneller an der Luft als im Spüler. Auch beim Tab kann man sparen, es reicht völlig aus einen halben pro Waschgang zu verwenden.  Ich konnte bei mir keinen Unterschied zwischen einen Ganzen oder Halben Geschirrspültab bei der Reinigung feststellen.

Klospülung:

Nutzt die Wasserspartaste bei eurem WC. Ihr könnt eure Gäste mit einem netten Symbol auch dazu animieren, die Wasserspartaste zu verwenden. Bei Spülkästen die nicht verputzt sind kann man die Wassermenge/Spülung einstellen, damit lässt sich über die Zeit eine Menge Wasser einsparen.

Kritik:

Immer wieder lese ich, es sei nicht sinnvoll Wasser zu sparen, da wir im H2O Überfluss leben. Das mag zwar stimmen, aber jeder Einzelne sollte achtsam mit dem ihm gegebenen Ressourcen umgehen und nicht verschwenderisch leben. Egal welche Meinung man vertritt, Genügsamkeit sollte eine Tugend sein. Außerdem wächst die Bevölkerung im urbanen Raum stetig, die bestehende Wassser Versorungsinfrastruktur weiternutzen zu können spart wiederum Ressourcen

Auf Tag des Wassers gibt es weitere Informationen zum Thema Wasserverbrauch.

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Werbeflut stoppen

Kein Interesse an Werbewurfsendungen?

Hier erfährst du, wie du diese ganz einfach die Werbung „abbestellst“ und trotzdem keine Angebote verpasst.

Es ist ganz simpel:

  • 1. Prospekte „abbestellen“, einen Sticker auf dem Postkasten kleben, dass man keine unadressierten Wurfsendungen mehr will (bestellbar, oder einfach selbst erstellen)
  • 2. Bei Interesse von Werbematerial marktguru.at aufsuchen und dort in den Prospekten online stöbern. Marktguru gibt es natürlich aus als App.

 

 

 

 

 

 

 

Wie bekommt man den Sticker?

  • Download hier
  • Oder postalisch, dazu muss ein ausreichend frankiertes Rückantwortkuvert mit seinem Namen und Adresse an:

Die Werbemittelverteiler
Postfach 500
1230 Wien
Kennwort „Bitte keine unadressierte Werbung“

senden.

Pro Rückantwortkuvert sind max. 2 Aufkleber möglich. Zettel mit bitte um „2 Stück“ in das Kuvert legen, falls man gleich 2 will (für einen Freund) Innerhalb von ca. 2 bis 3 Wochen bekommt man dann die Sticker nach Hause geschickt, wo man Sie am Postkasten/Briefschlitz klebt.

Man bekommt vereinzelt noch immer Werbung (Restaurants), aber viel weniger.

Seit Ende März 2012 sind die Pickerl befristet, wenn man das Datum aber wegstreicht ist es wieder unbefristet. Auch wenn man sich selbst einen Sticker bastelt, müssen die Zusteller dieses akzeptieren, ansonsten kann sogar Anzeige erstattet werden.

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Mobilität ohne MIV

Mobilitätskosten im Vergleich: PKW – ÖV

Hier betrachte ich meine persönliche Mobilität inklusive Partnerin über den Zeitraum von 2010-2015. Jener Zeitraum, seitdem ich autofrei in Wien wohne.

Was wäre, wenn… ich nur mit meinem eigenen PKW (mit VW Golf gerechnet) unterwegs gewesen wäre?
Vermutlich viel teurer. Aber um wie viel? Was hat mich eigentlich die Mobilität mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln gekostet?

Meine Wege für die letzten 6 Jahre (samt Partnerin) habe ich recht gut im Kopf und dienen als Kalkulationsgrundlage.

Beim Vergleich habe ich versucht, so genau wie möglich vorzugehen. Teilweise mussten beim PKW Kosten geschätzt werden. Aber alles in einem realistischen Bereich. Als Preisbasis dient immer das jeweilige Betrachtungsjahr, sofern die Preise aus der Vergangenheit noch eruierbar waren.

Eine komplette, detaillierte Kostenaufstellung findest du hier.
Falls du vor er Entscheidung stehst, ein Auto zu erwerben, sie dir mal die zu erwarteten Kosten an.

Ergebnis der Aufstellung:

ÖV Kosten: 10.100 Euro
PKW Kosten: 36.800 Euro

Ergibt eine Ersparnis von 26.700 Euro – in einem Zeitraum von 6 Jahren.
Dabei wurden für den PKW immer bestmögliche Szenarien angenommen, wie: keine Unfälle/Parkkosten oder Strafen.